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Nachhaltigkeit

Input-Output-Bilanz

Energieverbrauch

Produktspezifischer Stromverbrauch in kWh/kg Produkt

Aufgrund der gestiegenen Produktionsausstöße (54 %) erhöhte sich der absolute Stromverbrauch. Durch verschiedene Optimierungsmaßnahmen und die Umsetzung von Umweltzielen konnte jedoch der spezifische Stromverbrauch reduziert werden.

Hauptverbraucher von elektrischem Strom an den Standorten Oberkotzau und Tanna sind in der Produktion die Mischerei, die Extrusionslinien mit Peripheriegeräten, die Druckluftstationen sowie die Profil-Mühlen. Am Standort Oberkotzau zählen neben der Produktion noch der Werkzeugbau und die Verwaltung zu den Hauptverbrauchern. In Tanna schlagen zusätzlich die im Logistikzentrum eingesetzten Elektro-Gabelstapler zu Buche.

Nach Strom bildet der für den Fuhrpark und die Diesel-Gabelstapler benötigte Diesel-Treibstoff den nächst größeren Posten. Um seinen Verbrauch zu reduzieren, sind an den Standorten moderne und treibstoffarme Fahrzeuge im Einsatz (bei Lkw z.B.: Bluetec- / AdBlue®-Technologie). Zusätzlich haben die Lkw-Fahrer und Außendienstdienstmitarbeiter an Öko-Fahrtraining-Veranstaltungen teilgenommen und lernten dabei, wirtschaftlicher und ökologischer ans Ziel zu kommen. Bestrebungen zur Reduzierung von Emissionen beim Rohstofftransport per Bahn wurden nach einiger Zeit wieder abgebrochen. Der Bahntransport gestaltete sich jedoch nach einer gewissen Zeit für den Lieferanten als nicht mehr wirtschaftlich. Rohstofflieferungen für die Lizenzfertigung im russischen St. Petersburg werden per Schiff über die Ostsee transportiert. Lieferungen nach Novosibirsk erfolgen anschließend größtenteils nach dem Weitertransport nach Moskau, ab dort mit der Transsibirischen Eisenbahn.

Am Standort Oberkotzau konnten seit der drastischen Reduzierung des Erdgasverbrauchs weitere Einsparungen erreicht werden. So wurde trotz eines zusätzlich in 2005 bezogenen Verwaltungsgebäudes und einer Erweiterung des Werkzeugbaus der Aufwand von Heizenergie nahezu konstant gehalten. Dies war durch weitere Einsparungen und Optimierung der Abwärmenutzung möglich. Es sind noch weitere technische Lösungen bei der Nutzung von Abwärme geplant.

In der Produktion können mit der Umsetzung von Umweltzielen aus 2007 zusätzliche Einsparpotentiale genutzt werden. Am Standort Oberkotzau wurde die Kühlleistung für die Produktion gesteigert und durch den Einsatz von optimierten Pumpen der Energieverbrauch weiter reduziert.

An den Standorten Tanna und Döhlau kommt für Heizzwecke Heizöl, in Oberkotzau Erdgas zum Einsatz. Die Nutzung von Abwärme aus den Produktionen konnte in Oberkotzau und Tanna weiter optimiert und damit weiteres Öl und Gas eingespart werden.

 

 

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