Energie und Kosten sparen mit der Förderung der KfW

Durch den Einbau neuer und optimal gedämmter Fenster kann man auf Dauer gesehen, große Mengen an Heizkosten einsparen. Fenster sind energetisch gesehen die Schwachstellen eines jeden Hauses. Insbesondere bei alten Modellen entweicht dort am meisten Wärme, da sowohl der Rahmen als auch die Scheibe schlecht oder gar nicht gedämmt sind. Mit dem Einbau neuer Fenster ist man daher gut beraten. So kann man die Heizkosten deutlich reduzieren. Doch der Austausch der Fenster kostet natürlich zunächst einmal Geld. Um die Sanierung von Gebäuden im Hinblick auf eine verbesserte Energieeffizienz voranzutreiben, wird diese staatlich gefördert. Durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) werden die Anschaffungskosten für moderne Fenster mit guter Wärmedämmung bezuschusst.

Außerdem sind zinsgünstige Darlehen möglich, von denen energiesparende Bauteile eines Hauses gekauft werden. Diese Förderung der KfW ist jedoch an bestimmte Bedingungen geknüpft. Sind diese erfüllt, macht ein solcher Antrag auf Förderung in jedem Fall Sinn. So kann man nicht nur durch die geringeren Heizkosten, sondern schon bei der Anschaffung der Fenster, bares Geld sparen. Zudem wird durch neue Modelle mit optimierter Wärmedämmung auch CO2 eingespart. Diese Wärmedämmung wird in der Regel mit dreifach verglasten Fenstern erreicht. Für eine umfassende Beratung in Sachen Energiesparen und KfW-Förderung sollte man im Vorfeld einen Energieberater engagieren. Dieser kann das Einsparpotential und die möglichen Kosten berechnen und Sie daher auch im Hinblick auf die Förderung beraten.

Welche Zuschüsse bzw. Fördermittel gibt es von KfW?

Durch die KfW werden sowohl energetische Einzelmaßnahmen wie der Austausch der Fenster als auch die Gesamtoptimierung des Gebäudes im Hinblick auf eine verbesserte Energieeffizienz gefördert. Hiernach unterscheidet sich auch die Höhe des Zuschusses. Bei einem reinen Fenstertausch ist eine Kostenübernahme von 10 Prozent der Kosten bei einer Obergrenze von 5000 Euro möglich. Wird das gesamte Gebäude einer energetischen Optimierung unterzogen, sind sogar bis zu 30 Prozent Kostenübernahme durch die KfW möglich. Neben der Bezuschussung bietet die Kreditanstalt auch zinsgünstige Darlehen an, mit denen die Sanierung gedeckt werden kann. Hier ist ein Kredit von bis zu 3750 Euro bei bis zu 7,5 Prozent Tilgungszuschuss möglich. Bei einer Sanierung des gesamten Hauses sind sogar bis zu 27.500 Euro bei maximal 27,5 Prozent Tilgungszuschuss drin. Alle Zahlen beziehen sich auf die Bezuschussung für eine Wohneinheit.

KfW-Lüftungspaket

Wenn sie gleichzeitig mit dem Fenstertausch auch eine Lüftungsanlage einbauen, können Fördermittel aus dem sogenannten Lüftungspaket beantragt werden: Das KfW-Kreditprogramm gewährt einen Tilgungszuschuss von 12,5 Prozent, maximal 6.250 Euro auf den Förderhöchstbetrag von 50.000 Euro pro Wohneinheit. Wird die Sanierung selbst finanziert, lässt sich ein Investitionszuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten von 50.000 Euro, maximal also 7.500 Euro Zuschuss pro Wohneinheit beantragen.

Welche Anforderungen werden an die Förderung gestellt?

Um die Förderung der KfW zu erhalten, müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Zunächst muss es sich bei dem Antragsteller um einen privaten Eigentümer oder eine Eigentümergesellschaft handeln. Der Wohnraum muss im Hinblick auf eine verbesserte Energieeffizienz saniert werden. Möglich ist eine Bezuschussung auch beim Kauf eines sanierten Hauses oder bei einem Neubau. In jedem Fall muss es sich bei dem Bauobjekt um eine Wohnung oder ein Ein- oder Zweifamilienhaus handeln. Zudem ist Voraussetzung, dass bei alten Gebäuden der Bauantrag für das Haus vor dem 01.02.2002 gestellt wurde. Als neue Fenster müssen dann solche verbaut werden, die einen U-Wert von unter 0,95 haben. Der U-Wert ist ein Maßstab für die Wärmedurchlässigkeit eines Bauteiles, wie zum Beispiel eines Fensters. Je geringer der Wert ist, desto besser ist die Wärmedämmung. Um die Förderung der KfW zu erhalten, ist daher in der Regel eine Dreifachverglasung notwendig, da nur so die erforderlichen Werte erreicht werden. Zudem muss die Fassade des Gebäudes einen besseren U-Wert aufweisen können als die neu verbauten Fenster. Dies ist bei Häusern, die nach 1978 gebaut wurden, in der Regel immer der Fall. Die aufgeführten Voraussetzungen sollte man im Vorhinein von einem Energieberater prüfen lassen. Mit diesem zusammen kann man dann auch den Antrag für die Bezuschussung der Kosten stellen. Dieser wird direkt an die KfW bzw. im Falle eines Kreditantrages an die Hausbank gesandt. Sobald man die Zusage der KfW bzw. der Bank hat, kann mit der Sanierung begonnen werden.

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